Altötting Sport TVA

TV 1864 Altötting e.V. – Handball

Meine Heimat, meine Liebe, mein Verein

5. Mai 2017
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Letztes Saisonspiel der Handballer live!

Nachdem sich die Herren der Handballabteilung des TVA schon die Woche zuvor die Vizemeisterschaft gesichert hatten, galt es im letzten Spiel der Saison nun noch einmal alles aufzuzeigen. Dazu gehörte die erste Live-Übertragung eines TVA-Handballspiels überhaupt: durch die Unterstützung des neuen Altöttinger Internetsenders allround-tv.de konnte ein professioneller Live-Stream des gesamten Spiels realisiert werden. Der Kommentator war Tobi Klaffke und die Moderation des Nachmittags übernahm Luca Dingl. Großer Dank gilt allen Beteiligten!
 

25. April 2017
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Herren sichern Vizemeisterschaft

Historisch gut: Altötting sichert die Vizemeisterschaft in der BOL

Der TV Altötting hat es vollbracht. Mit dem 25:23-Arbeitssieg über die HG Ingolstadt gelingt dem TVA Historisches. Zum ersten Mal in seiner jüngeren Geschichte kann sich Altötting die Vizemeisterschaft in der Bezirksoberliga sichern – und das sogar bereits einen Spieltag vor Schluss. Durch die Niederlage beim Primus Mainburg, der damit den Aufstieg in die Landesliga perfekt macht, bleibt dem ewigen Rivale aus Burghausen (32:10) nämlich nur der dritte Platz.

Die Euphorie war nach dem Spiel entsprechend groß im Altöttinger Lager. „Ich habe großen Respekt vor der Leistung der Mannschaft über die ganze Saison hinweg“, resümierte TVA-Trainer Böhner zum Ende seiner ersten Spielzeit als Altöttinger Trainer. Dass sich der TV Altötting die Punkte gegen die HG Ingolstadt über weite Strecken hatte mühsam erarbeiten müssen, schien dabei fast in Vergessenheit zu geraten. Die Wallfahrtsstädter, die auf Rückraum Stefan Baaken (Oberschenkelverletzung) sowie auf TM Jan Lübbe (Knieentzündung) verzichten mussten, kamen nur sehr schwer in die Partie. Die extrem laufbereite und offensive Abwehr der Gastgeber setzte den Altöttingern schwer zu. Besonders die linke Seite von Patrick Malz und Michael Oberauer wurde konsequent von den Ingolstädtern abgemeldet, was das Spiel der Gäste deutlich einschränkte. Zwar konnte der TVA die ersten Minuten, auch dank einiger Paraden von TM Weindl von der Außenposition, mit einer 5:3-Führung für sich entscheiden, dann wurde das Spiel der Hausherren allerdings holpriger. Wie auch im Hinspiel strahlte die größte Gefahr aus dem Rückraum der zentrale Spieler der HG, Jan Zobel, aus, der auch dieses Mal entweder selbst kaum zu halten war oder seine Mitspieler gut in Szene setzte. Der TVA geriet daraufhin ein wenig ins Straucheln, das Spiel war beim 10:10 offen. Die Altöttinger Defensive ließ dabei jedoch auch ein wenig die Aggressivität vermissen. Die HG-Akteure konnten ohne Gegenwehr in die Nahdistanz gelangen und dabei meist unbedrängt abschließen. So bekam die HG nach und nach Oberwasser, auch weil Altötting seine Wurfchancen fahrlässig liegen ließ. Dann musste auch noch der etatmäßige Rechtsaußen Martin Taubeneder nach einem Schlag in die Rippen das Feld verlassen und konnte danach nicht mehr eingesetzt werden. Altötting schaffte es nicht mehr sich rechtzeitig, sich bis zur Halbzeit zu erholen – und ging so mit einem 13:14-Rückstand in die Pause.

„Wir haben uns nach dem Seitenwechsel lange schwer getan“, sagte Böhner. Die Wallfahrtsstädter schienen nämlich langsam aber sicher den Faden zu verlieren. Einige Altöttinger Spieler wirkten mutlos, allein Simon Antwerpen und David Lehnard konnten die nötige Gefahr auch im Mann-gegen-Mann ausstrahlen. Beim Stand von 16:19 zog Böhner dann mit einem Time-Out die Notbremse. Tatsächlich schien sich der TVA danach zu berappeln. Die Abwehr steigerte sich und zwang die HG zu einigen unüberlegten Würfen, besonders TM Dominik Malz war über diese Zeitspanne ein extrem wichtiger Faktor. Altötting kam zurück und drehte wie schon einige Male in dieser Saison das Spiel. Dabei konnte sich neben Patrick Malz vom Punkt auch Kreisläufer Thomas Ecker in den Schlussminuten auszeichnen. Am Ende stand ein hart erkämpfter 25:23-Sieg, der Altötting die vorzeitige Vizemeisterschaft bescherte.

Die Augen sind bei den Altöttingern dabei allerdings schon voll auf nächste Woche gerichtet, wenn der Tabellenführer Mainburg zum Saisonabschluss in der Wallfahrtsstadt gastiert. Die Altöttinger wollen sich dabei noch einmal von ihrer besten Seite zeigen und mobilisieren nochmal alle verfügbaren Kräfte. „Wir wollen dem Spiel Eventcharakter verleihen! Das wird ein spitzen Saisonfinale“, schwärmt Böhner.

 

Tore für AÖ: Patrick Malz (10 Tore/davon 8 Siebenmeter), David Lehnard (5), Simon Antwerpen (4), Thomas Ecker, Michael Oberauer (je 2), Martin Taubeneder, Tobias Huber Garching (je 1).

 

-stb

4. April 2017
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Herren gewinnen in Pfarrkirchen

Auch im zweiten Anlauf zwei Punkte: Altötting holt 28:19-Auswärtssieg in Pfarrkirchen

Erst vor vier Wochen trafen TV Altötting und der TuS Pfarrkirchen im Nachholspiel der Bezirksoberliga Altbayern aufeinander. Altötting sah sich damals in der Favoritenrolle, tat sich aber über weite Strecken des mühsamen 31:27-Erfolgs extrem schwer. Der TVA wollte seine spielerische Klasse praktisch also nachträglich Rückspiel unter Beweis stellen. Das stellte sich allerdings von Beginn an schwieriger heraus als erwartet. Trainer Markus Böhner setzte in der Anfangsphase auf eine offensive 3-2-1-Deckung, um die torgefährlichen Spielertrainer Thomas Bauer und Jens Tartler als Dreh- und Angelpunkt des Pfarrkirchner Spiels in Schach zu halten. Doch mangels Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten seiner Altöttinger Spieler funktionierte dies nur mäßig gut, besonders die linke Abwehrseite offenbarte einige Schwächen. Pfarrkirchen kam so früh ins Rollen und konnte sich bereits nach wenigen Minuten einen 2:5-Vorsprung erarbeiten. Altötting hingegen tat sich wie auch im Hinspiel offensiv sehr schwer, allen voran die Chancenverwertung war ungenügend. Mitte der ersten Halbzeit wurde Patrick Malz dann in der Wurfbewegung von seinem Gegenspieler auf der Außenposition im Gesicht getroffen, was eine glatt Rote Karte für Pfarrkirchen nach sich zog. Doch die Hausherren waren sehr gut auf das Überzahlspiel der Gäste eingestellt, sodass Altötting kaum Kapital daraus schlagen konnte. Im Gegenzug waren die Wallfahrtsstädter in der eigenen Defensive oft einfach zu spät dran und machten es sich durch eine Vielzahl von Hinausstellungen selbst enorm schwer. Trainer Böhner nahm beim Stand von 5:7 aus Altöttinger Sicht ein Time-Out – und brachte sein Team damit vorerst wieder auf Kurs. Wie auch im Hinspiel, war es das Tempospiel der Wallfahrtsstädter, welches den Weg zurück in die Partie ebnete. Altötting drehte das Spiel und war kurze Zeit später beim Stand von 10:8 wieder oben auf. Auch das Torwartduo Lübbe/Weindl steigerte sich und war ebenfalls ein Grund für die 13:10-Halbzeitführung des TVA.

Nach dem Seitenwechsel war das Spiel nur noch für eine kurze Zeit eng. Dabei spielte den Altöttingern klar die Abwesenheit von Bauer, der mit einer Knieverletzung raus musste, in die Karten. Mittlerweile hatte die Altöttinger Defensive umgestellt: Tartler wurde in Manndeckung genommen, währenddessen der Rest eher defensiv zurückhaltend und auf das Blocken von Würfen fokussiert war. In der Offensive war David Lehnard der alles überragende Mann für den TVA, der über weite Strecken die Hauptlast des Altöttinger Angriffs trug. Auch Patrick Malz konnte seine Torgefährlichkeit durch schöne Tore aus dem Rückraum unter Beweis stellen. Pfarrkirchen ging ohne die Torgefährlichkeit ihrer beiden Hauptakteure bald die Ideen aus, der TVA hatte sich da bereits mit 24:17 einen ordentlichen Vorsprung erarbeitet. Das ließen sich die Wallfahrtsstädter bis zum Ende dann auch nicht mehr nehmen. Der 28:19-Endstand bedeutete den 15. Sieg der Saison für den TVA, der mit 31:7 Punkten weiter den 2. Platz in der Liga verteidigen kann.

Tore für AÖ: David Lehnard (8 Tore), Patrick Malz (8/davon 2 Siebenmeter), Stefan Baaken (5/1), Simon Antwerpen (3), Martin Taubeneder (2), Tobias Huber AÖ (1), Michael Gebel (1).

Nächste Woche Samstag, 08.04. kommt mit Landesliga-Absteiger SpVgg Altenerding (Hinspiel 25:25) eine echte Spitzenmannschaft in die Wallfahrtsstadt. Anpfiff ist um 16:15 Uhr.

29. März 2017
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Herren siegen in Pfaffenhofen

Altötting siegt souverän bei abstiegsbedrohtem Pfaffenhofen mit 32:23

Nach dem fulminanten 25:19-Sieg vergangene Woche beim Derby gegen Burghausen hieß es für die Wallfahrtsstädter gegen den abstiegsbedrohten MTV Pfaffenhofen wieder zum Tagesgeschäft in der Bezirksoberliga Altbayern überzugehen. Zuletzt hatte sich der TVA mit der Favoritenrolle doch relativ schwer getan. Vor allem gegen die in den unteren Regionen beheimateten Mannschaften konnte man zwar am Schluss Siege einfahren, die spielerische Leistung war allerdings alles andere als überzeugend.

Trainer Markus Böhner erwartete von seiner jungen Mannschaft deswegen eine souveränere Vorstellung. Altötting, ohne den nach wie vor am Rücken verletzten Michael Gebel angereist, zeigte sich von Beginn an sehr konzentriert. Besonders Rückraum Michael Oberauer, der für den an der Schulter lädierten Stefan Baaken in die Startformation rückte, konnte nach zuletzt mäßigen Auftritten durch zahlreiche Tore gleich in der Anfangsphase wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Schnell konnte der TV Altötting so mit 5:2 in Führung gehen. Der MTV Pfaffenhofen, der auf einige Leistungsträger verzichten musste, konnte nur anfänglich über Tore vor allem über die rechte Angriffsseite mithalten. Spätestens als sich die Altöttinger Deckung mit zunehmender Dauer des Spiels dann aber steigerte und TM Dominik Malz den glücklosen Jan Lübbe im Tor ablöste, konnten sich die Gäste deutlich distanzieren. Im Angriff schienen die Wallfahrtsstädter auch spielerisch wieder in die Spur zu finden und kamen weitgehend ohne Probleme durch ihre verschiedenen Spielzüge zum Erfolg. „Die erste Halbzeit war alles in allem sehr anschaulich. Wir haben gezeigt, dass die Mannschaft auch gegen vermeintlich schwächere Gegner diszipliniert spielen kann“, resümierte ein zufriedener Böhner dann zum deutlichen 18:10-Halbzeitstand zu Gunsten seiner Schützlinge.

Nach dem Seitenwechsel wollten die Wallfahrtsstädter auch weiterhin nichts anbrennen lassen, sagte Böhner: „Die Spannung aus der ersten Halbzeit ließ jedoch ein wenig nach“, stellte er fest. Die Deckung agierte nicht mehr mit letzter Konsequenz und auch in der Offensive ließ man viele Chancen ungenutzt. Der Sieg war allerdings nie in Gefahr, Mitte der zweiten Halbzeit führte man beim 26:16 nach wie vor sehr komfortabel. Vielmehr blieben sich die TVA‘ler in ihrer spielerischen Linie treu, arbeiteten sich einmal quer durchs Spielzugportfolio und konnten so unter anderem durch sehenswerte Doppel-Kempa-Tore zum Erfolg kommen. Dabei konnten sich alle eingesetzten Spieler auf die Torschützenliste eintragen, was für eine sehr ausgeglichene Mannschaftsleistung spricht. Lediglich die Fußverletzung Kreisläufer Thomas Ecker, die ihn an einem Einsatz hinderte, war ein Wermutstropfen auf dem ansonsten souveränen 32:32-Sieg der Wallfahrtsstädter.

Diese Woche am Sonntag, den 02.04., trifft der TV Altötting erneut auf die TuS Pfarrkirchen, die sich trotz arger Personalsorgen durch jüngste Erfolge eine sehr gute Ausgangsposition im Abstiegskampf verschafft hat. Auch hier wird der TVA die spielerisch eher dürftige Vorstellung aus dem Hinspiel als Ansporn zur Wiedergutmachung nehmen. Anpfiff in Pfarrkirchen ist um 15:30 Uhr.

Tore für AÖ: Michael Oberauer (9 Tore/davon 7 Siebenmeter), Patrick Malz (7), David Lehnard (4), Stefan Baaken, Martin Taubeneder (je 3), Tobias Huber Garching, Simon Antwerpen (je 2), Stefan Kistler, Tobias Huber AÖ (je 1).

-stb

27. März 2017
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Damen siegen in Pfarrkirchen

TVA Damen sichern mit 26:22 Sieg den Klassenerhalt

Die Altöttinger Damen traten am vergangenen Samstag im „Derby“ gegen Pfarrkirchen zum Aufsteigerduell an. Das Hinspiel hatten die Damen aus Oberbayern bereits mit 24:23 nach einem harten Kampf für sich entschieden. Selbst gesetztes Ziel der Mannschaft von Trainerin Kerstin Hofer war dieses Mal aber ein souveränes Spiel ohne Zweifel am Sieg.

Die Damen aus Altötting begannen mit der entsprechenden Einstellung in die Begegnung. Die sicher stehende Defensivreihe der TVA-Damen legte den Grundstein für einen gelungenen Start in das Spiel, denn die Pfarrkirchnerinnen schienen bereits nach wenigen Spielminuten mit ihren Ideen am Ende zu sein und verzweifelten an der hervorragend eingestellten Abwehr ihrer Gäste. Die Altöttingerinnen wiederum begannen in der Offensive ausgesprochen spritzig und konnten durch verschiedene Spielkombinationen nach kurzer Zeit mit 1:4 in Führung gehen. Die Damen vom TVA trafen von allen Positionen heraus und besonders die Kreisanspiele auf Rebecca Kärst und Gudrun Zimmerer waren schön anzusehen. Zwar konnten die Gastgeber noch einmal zum 3:5 verkürzen, allerdings riss der Ideenfluss der Oberbayerinnen in der Offensive nicht ab. Mit einem 5:0-Lauf konnten sie kurz vor der Pause noch zum 5:13 erhöhen und gingen mit einem komfortablen Polster in die Pause. Die Partie lag nach 30 Minuten klar in Altöttinger Hand. Die Gastgeberinnen wirkten deutlich schwächer und hatten große Probleme mit der defensiv stehenden Abwehr der Altöttingerinnen.

Mit dem Wiederanpfiff schien sich aber vor allem die Spielführerin der TuS Damen, Melanie Schötz, ein Herz zu fassen. Durch platzierte Würfe auf das Tor der Altöttinger Damen verloren die Pfarrkirchnerinnen zumindest nicht komplett den Anschluss. – Zwischenstand 11:18. Mitte der zweiten Spielhälfte kam jedoch der befürchtete Einbruch der Gäste. Die Damen aus Altötting schienen plötzlich nicht mehr aktiv genug in der Defensive. Zu oft lies man den Gegnerinnen viel Raum um zu agieren. Im Angriff wiederum fehlte zum Teil einfach nur das nötige Glück. So kamen die Niederbayerinnen noch einmal bis zum 20:24 in der 55. Spielminute an ihre Gäste heran. Letztlich war der Vorsprung der TVA’lerinnen aus der ersten Halbzeit aber schon zu groß. Die Damen vom TVA ließen sich diesen Sieg nicht mehr nehmen, der sich bereits von der ersten Minute an angekündigt hatte. Mit dem 22:26 Endstand waren die Damen aus Altötting sichtlich zufrieden. Ganz nebenbei haben sich die Damen mit dem Sieg gegen Pfarrkirchen den Klassenerhalt gesichert und stehen nun als bester Aufsteiger der Saison fest.

Nächsten Samstag sind die Damen vom TVA in Altenerding zu Gast. Das Spiel der Hinrunde verloren die TVA Damen zwar mit 20:22, aber ein Sieg ist auch in dieser Begegnung möglich. Insgesamt stehen die Damen aus Altenerding momentan auf dem 6. Tabellenplatz mit 17:17 Punkten und sind damit direkter Konkurrent der Altöttingerinnen, die mit 18:16 Punkten auf Rang Vier stehen. (Tabelle vom 25.3.17 Tabellenplatz 5: SC Kirchdorf 17:13 Punkte – zwei Spiele weniger)

Für Altötting spielten: Eszter Gäbor (5 Tore/ davon 3 Siebenmeter), Nina Hofer, Eva Taubeneder (je 4), Gudrun Zimmerer, Stephanie Spinner, Lisa Hofer (je 3), Rebecca Kärst (2), Sabine Schmid, Katharina Oberauer (je 1), Melanie Cleß, Manuela Mühlthaler, TW Stefanie Klaffke, TW Juliane Grimme

-JG

20. März 2017
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Damen siegen gegen Manching

TVA Damen siegen gegen Manching deutlich 18:24.

Mit einer deutlichen Ansage der beiden Trainer Kerstin Hofer und Paul Filipek reisten die Damen vom TV Altötting am vergangenen Sonntag nach Manching. – Wiedergutmachung für die Pleite gegen Landau (05.03.2017) und vor allem zwei Punkte waren das klar formulierte Ziel.

Das Spiel gegen die Manchinger Damen wurde wie in den vorangegangenen Begegnungen sehr hart und körperbetont erwartet. Die AÖ Damen hatten sich in der Hinrunde ein 17:17 erkämpft und wollten ihren direkten Tabellennachbarn nun endlich einmal ihre wahre Stärke beweisen.

Aber auch die Manchinger Damen erwarteten eine umkämpfte Partie und wollten laut eigener Aussage „[…] mit einem Sieg gegen Altötting am Ende der Saison als bester Aufsteiger feststehen.“ (Quelle: facebook. MBB SG Manching – Handball. Beitrag vom 17.03.2017)

Die Damen vom TVA starteten, anders als in den letzten Partien, aufgeweckt und voller Elan in das Spiel. Die Abwehr agierte von Beginn an sehr konzentriert und geordnet. So ließen die Damen aus Altötting ihren Konkurrenten nur wenige Möglichkeiten zum Torwurf. In der Offensive wiederum agierten die TVA’lerinnen spritzig und torgefährlich. Vor allem Rückraumschützin Eszter Gäbor erwischte einen Sahnetag und netzte nicht zuletzt dank ihrer Größe und Wurfgewalt insgesamt elf Mal ein. Als logische Konsequenz wurde Gäbor nach einer Viertelstunde erstmals manngedeckt und somit als direkte Torgefahr entfernt. Allerdings hatten dadurch alle anderen Altöttinger Damen Raum um die Gastgeberinnen auszuspielen. Beim Stand von 2:5 für den TVA war bereits deutlich sichtbar, wer die stärkere Mannschaft an diesem Tag sein würde. Die Damen vom MBB SG Manching konnten ihre Tore bis dahin nur durch zwei Siebenmeterwürfe erzielen. Erst eine Schwächephase der Altöttingerinnen ermöglichte den Damen aus Manching sich bis zum Stand von 7:7 heran zu arbeiten und schließlich auszugleichen

Die Phase der Unkonzentriertheit wehrte aber nicht zu lange an. Mit einem 4:0-Lauf direkt vor der Pause konnten sich die Altöttinger Damen doch noch zum 7:11 absetzen.

Während der kurzen Regenerationsphase hatte Trainerin Hofer nicht all zu viel zu beanstanden. Die Chancenverwertung seitens der Altöttinger Damen war zufriedenstellend und auch die Abwehr stand sicher und bot den beiden Torhüterinnen den nötigen Rückhalt. Hofer bemängelte allerdings das Defensivverhalten während der eigenen Überzahl. Dieses Problem kennt man bereits aus vergangenen Spielen (in Pfaffenhofen kostete es den Altöttingerinnen mindestens einen Punkt) und das Gespann Hofer/Filipek arbeitet akribisch daran, diese Schwierigkeiten zu beheben.

Mit Wiederanpfiff verdeutlichten die Altöttingerinnen dann aber erneut ihre Stärke. Dank eines 5:0-Laus zum zwischenzeitlichen 8:16 konnten sich die Altöttinger Damen absetzen. Mit wachsendem Rückstand begannen die Manchingerinnen dann ihre Körper in der Defensive einzusetzen. Das bis dahin zwar harte und körperbetonte, aber dennoch faire Spiel glitt den Unparteiischen zusehends aus den Händen. Die Beiden Schiedsrichter ahndeten Fouls auf beiden Seiten zu selten und bestraften vor allem die Gastgeberinnen zu wenig für offensichtliche Fouls. Gerade auch der Manchinger Coach durfte sich ungestraft zu viele Kommentare erlauben. Nach den Zwischenspurt der Altöttinger Damen ging es auf dem Spielfeld plötzlich heiß her. Eszter Gäbor kassierte nach einem Foul eine zweifelhafte Zweiminutenstrafe. Wenige Sekunden erhielten auch Trainerin Hofer für ihre Beschwerde darüber und Linksaußen Sabine Schmid beide Zeitstrafen. So standen dann kurzfristig drei beziehungsweise vier Feldspielerinnen und Torhüterin Stefanie Klaffe auf der Platte. Aber gerade in dieser kurzen Phase konnten die Altöttingerinnen ihre Defensivstärke unter Beweis stellen. Dies brachte die Gastgeberinnen zwar sichtlich in Bedrängnis, aber dennoch konnten die Manchinger Damen in Überzahl noch einmal auf 14:18 verkürzen.

Die Damen vom TVA Ließen zum Schluss aber nichts mehr anbrennen. Beim Stand von 22:18 war der Sieg der Damen aus Altötting bereits in trockenen Tüchern. Nachdem Sarah Greilinger studiumsbedingt und Christine Weber (Bänderriss) nicht mitspielen konnten, erklärte sich die an der Schulter verletzte Manuela Mühlthaler bereit, trotz Schmerzen mit nach Manching zu fahren, um im Notfall einspringen zu können. In den Schlusssekunden konnte Mühlthaler dann tatsächlich einige Minuten spielen, ein Tor erzielen und so den Schlusspunkt zum 18:24 setzen.

Tore für AÖ: Eszter Gäbor (11Tore / davon 4 Siebenmeter), Gudrun Zimmerer, Lisa Hofer, (je 3), Sabine Schmid, Eva Taubeneder (je 2), Rebecca Kärst, Manuela Mühthaler (je 1), Melanie Cleß, Stephanie Spinner, Nina Hofer, Katharina Oberauer, TW Stefanie Klaffke, TW Juliane Grimme

Die TVA Damen stehen in der Tabelle nun wieder auf Platz fünf mit 16:16 Punkten, während Manching hinter Altenerding auf Platz 7 (14:20 Punkte) stehen bleibt. Die Damen aus Altötting treffen bereits nächste Woche auf den zweiten Mitaufsteiger. In Pfarrkirchen wollen die Damen aus dem Wallfahrtsort natürlich wieder zwei Punkte gegen den Tabellenneunten holen. Das Spiel der Hinrunde endete knapp mit 24:23 für Altötting. Im Rückspiel wollen die Oberbayerinnen es deutlicher ausfallen lassen und sich so auch auf dem fünften Platz festsetzen.

 

 

15. März 2017
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Damen: Viel Kämpferherz gezeigt und doch verloren

Aufholjagd der TVA-Handballerinnen nicht belohnt: 20:21 beim Tabellenzweiten Pfaffenhofen

Zum dritten Mal in Folge als Verlierer vom Feld gegangen sind die Handballdamen des TV Altötting. Nach dem 18:27 bei Spitzenreiter ASV Dachau II und dem katastrophalen 17:21 gegen Schlusslicht TV Landau wollte die Truppe von Trainerin Kerstin Hofer beim Tabellenzweiten MTV Pfaffenhofen ihr eigentliches Potenzial unter Beweis stellen. Das gelang im Grunde auch, obwohl am Ende eine knappe 20:21-Niederlage stand. Diese wurde als nicht gerecht empfunden.

Die erste Viertelstunde hatte nichts Gutes verheißen. Im Angriff gab es wie in den Spielen zuvor viele Fang- und Passfehler. Die nutzten die offensiv formierten Pfaffenhofenerinnen konsequent zu Konterangriffen. Die Abwehr des TVA präsentierte sich in dieser Phase ungeordnet und bot dem Gegner viele Lücken, um zu leichten Toren zu kommen. Folge: Altötting lag sehr zeitig sehr deutlich mit 0:7 hinten. Erst dann erlöste Manuela Mühlthaler ihre Mannschaft mit dem ersten Tor von ihren Leiden. Bis zur Pause kam der Aufsteiger weiter heran und verkürzte vor dem Gang in die Kabine dank zweier Siebenmeter durch Eszter Gäbor auf 8:13. Von Zufriedenheit trotzdem keine Spur – Gudrun Zimmerer wurde laut: „Wir müssen jetzt mal aufwachen und denen zeigen, dass wir Kampfgeist haben. Fighten jetzt!“, forderte die routinierte Kreisläuferin.

Die aufrüttelnden Worte schienen ihre Wirkung nicht zu verfehlen: Mit Wiederanpfiff zeigte sich die komplette Mannschaft hellwach. Das harte, aber faire Abwehrverhalten brachte Pfaffenhofen nun schier zur Verzweiflung. Im Angriff nutzte der TVA seine Chancen nun besser und konnte sich binnen zehn Minuten auf drei Tore heranpirschen (13:16). Plötzlich war echter Siegeswille zu spüren. Die Bankspielerinnen trieben ihre Kolleginnen auf dem Feld unermüdlich an und brachten damit offenbar auch den MTV aus dem Konzept. Nach erfolgreicher Aufholjagd war das Spiel zehn Minuten vor Schluss wieder vollkommen offen. Beim Stand von 17:17 netzte Rebecca Kärst sogar zur Führung für Altötting ein. Die Stimmung im Team kochte nun über – alle spürten, dass ein Sieg drin war. Oder zumindest ein Unentschieden wie beim 23:23 im Hinspiel.

Als Pfaffenhofen nach einem Wechselfehler und einer Zeitstrafe in doppelter Unterzahl auf dem Feld stand, hoffte man beim TVA, den Sack in den verbleibenden vier Minuten zumachen zu können. Dann aber wirkte Hofers Team auf einen Schlag, als wäre es mit dieser Situation überfordert. Klare Chancen wurden nicht genutzt, kein Tor erzielt – ein Umstand, der letztlich wohl den Sieg kostete. Und es kam noch schlimmer: Mit einem Siebenmeter, der aus Altöttinger Sicht zweifelhaft war, gelang Pfaffenhofen das entscheidende Tor zum Sieg. Was den Ärger bei den Gästespielerinnen noch größer machte, war, dass sie von heimischen Zuschauern mit unfairen und zum Teil auch beleidigenden Sprüchen bedacht wurden.

Tore für den TVA: Eszter Gäbor 10/davon 4Siebenmeter, Manuela Mühlthaler 3/1, Gudrun Zimmerer2, Rebecca Kärst 1, Stephanie Spinner 1, Lisa Hofer 1, Sabine Schmid 1, Eva Taubeneder 1.

Vorschau: Trotz der bitteren Niederlage sollte die über weite Strecken doch gute Leistung den Altöttingerinnen für die Zukunft Hoffnung machen. Nächstes Spiel ist am kommenden Sonntag bei Mitaufsteiger MBB SG Manching. Der letztjährige Bezirksliga-Meister befindet sich mit 14:18 Punkten auf Platz 7 der Tabelle – direkt hinter den TVA-Damen (14:16), die ein Spiel weniger absolviert haben. Das Ziel ist bereits klar formuliert worden: Ein Sieg soll her.

 

7. März 2017
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Damen verlieren gegen Landau

TVA Damen verlieren trotz Maximalbesetzung 17:20 gegen Landau

Vor heimischen Publikum lieferten die Altöttingerinnen ihre bisher schwächste Leistung der Saison ab.

Die Begegnung des TV Altötting und des TV Landau sollte laut Tabelle eine klare Angelegenheit werden. Ein Sieg war die klare Vorgabe des Trainergespanns Hofer/Filipek. Schließlich hatte man beim Hinspielsieg mit einem Endergebnis von 19:27 die Machtverhältnisse eigentlich bereits geklärt. Trainerin Kerstin Hofer konnte in der Partie gegen den Tabellenletzten TV Landau am vergangenen Sonntagvormittag zwar auf 14 Spielerinnen zurückgreifen, jedoch rechnete niemand damit, dass diese einen Totalausfall erleiden würden

In den ersten Minuten der Begegnung schienen die Pilgerstädterinnen diese Vorgabe auch umsetzen zu wollen. Schnell ging die Mannschaft mit 3:1 in Führung. Jedoch ließen sich die Gastgeberinnen in der Defensive von ihren Gegnerinnen schnell in eine Art Tiefschlaf versetzen. Unkonzentriertheit und vor allem tatenloses Zusehen der Altöttinger Damen führte dazu, dass die Gäste bald mit 3:5 in Front lagen. Jegliche Versuche der beiden TVA-Torhüterinnen, ihre Abwehr wachzurütteln, scheiterten zunächst. Aber auch in der Offensive agierten die Altöttinger Damen nicht konsequent genug. Vor allem die häufigen Fang- und Passfehler führten dazu, dass die Gastgeberinnen von Beginn an hinter den, tabellarisch schlechteren Landauerinnen buchstäblich hinterher liefen.

Gegen Ende der ersten Spielhälfte keimte dann doch ein kleiner Hoffnungsschimmer auf. Die TVA-Damen agierten plötzlich in der Defensive geschlossen wacher und auch in der Offensive klappte es nun mit den Toren. Durch einen 3:0 Lauf der heimischen Damen stand es 10:9 als der Pausenpfiff ertönte. Jedoch kam dieser zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt aus Sicht der TVA’lerinnen. – Genau zu einem Zeitpunkt, als die Mannschaft endlich aufzuwachen schien und auch ihre überlegene Laufstärke ausspielen konnte.

Mit Beginn der Zweiten Spielhälfte hatte sich dieser Aufwärtstrend jedoch bereits wieder gelegt. Erneut wirkten die Altöttinger Damen in der Defensive schlapp und wenig engagiert. Der Angriff wiederum war unkreativ, unkonzentriert und wenig torgefährlich. Erneut waren die Fang- und Passfehler der TVA’lerinnen ein Faktor, der den Landauerinnen in die Hände spielte.  Tempogegenstöße auf die Altöttinger Torfrauen waren die Folge. Zwar konnten die Altöttinger Damen sich noch einmal bis zu einem Spielstand von 17:17 heran arbeiten, allerdings fehlte den Damen des TVA dann offensichtlich doch der Kampfgeist, sich noch einmal vor der eigentlich schwächeren Mannschaft aus Landau aufzubäumen. Viel mehr schienen die Gastgeberinnen im Kopf bereits aufgegeben zu haben.

Letztendlich verloren die Damen vom TV Altötting mit 17:20 in einer Begegnung, die deutlich unter dem möglichen Spielniveau der Altöttinger Damen blieb.

Nächsten Samstag, den 11. März um 17:30 sollten die Damen des TV Altötting beim MTV Pfaffenhofen nun Wiedergutmachung betreiben. Der derzeitige Tabellenerste wird mit Sicherheit ein harter Gegner, allerdings haben die Altöttingerinnen bereits im Hinspiel-remis (23:23) bewiesen, dass auch gegen einen vermeintlich stärkeren Gegner Punkte geholt werden können. Der Schlüssel zum Erfolg in diesem Spiel wird sicherlich die Besinnung auf die eigenen Stärken sein. Mit einer durchgehend starken Defensive und Vermeidung von technischen Fehlern in der Offensive können die TVA Damen ihren Trainern zumindest beweisen, dass sie in der Lage sind, ansprechenden Handball auf dem Spielfeld zu zeigen.

 

Es spielten Sabine Schmid und Manuela Mühlthaler (je 3 Tore/davon 1 Siebenmeter), Lisa Hofer (3), Eszter Gäbor (3/2), Rebecca Kärst, Stephanie Spinner, Nina Hofer, Eva Taubeneder, Sarah Greilinger (je 1), Gudrun Zimmerer, Christine Weber, Katharina Oberauer, TW Stefanie Klaffke, TW Juliane Grimme

7. März 2017
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Herren siegen mühsam gegen Pfarrkirchen

Altötting zeigt zwei Gesichter – Mühsamer 31:27-Erfolg gegen Pfarrkirchen

Noch in der Weihnachtszeit musste der TV Altötting damals das Spiel gegen die TuS Pfarrkirchen wegen akuten Spielermangels absagen. Die Verletztenserie beim TVA ist allerdings nun mittlerweile überwunden, sodass die Wallfahrtsstädter mit einem gut gefüllten Kader in das Nachholspiel gehen konnten. Lediglich Allrounder Michael Gebel sowie Rückraum Michael Oberauer klagten über Rückenprobleme und konnten gar nicht oder nur begrenzt eingesetzt werden. Der TuS Pfarrkirchen schlägt sich hingegen schon die ganze Saison mit argen Personalsorgen herum, sodass die spielerische Last mehr denn je auf den Schultern der beiden torgefährlichen Spielertrainer Thomas Bauer und Jens Tartler liegt. Bereits wenige Stunden zuvor, mussten die TVA-Damen völlig überraschend eine Heimniederlage gegen den Tabellenletzten TV Landau hinnehmen, was Altöttings Trainer Böhner als mahnendes Beispiel vor dem Spiel deutlich machte. Geholfen hat es nicht. Böhner, der aufgrund der bedingten Einsatzfähigkeit seiner Rückraumspieler selbst in der Startaufstellung stand, musste eine sehr dürftige Anfangsphase seiner Mannschaft erleben. Die Defensive ließ von Beginn an die nötige Zweikampfstärke vermissen. Pfarrkirchen spielte einfache Übergänge im Rückraum, die meist in einer Eins-Eins-Situation endeten. Besonders in Person des flinken Tartler schafften es die Gäste dadurch ein ums andere Mal, die Verteidiger zu überspielen und einfache Tore zu erzielen. Da half selbst die erneut gute Leistung von TM Jan Lübbe nichts, Pfarrkirchen ging mit 4:5 in Führung. Auch in der Offensive taten sich die Altöttinger schwer. Besonders im Positionsangriff hakte es, vertrauten die Hausherren dabei viel zu selten auf die eigenen Spielzüge und -konzepte. Einzig wenn der TVA mit viel Tempo über die zweite Welle kam, führte dies regelmäßig zum Erfolg, doch diese Option wurde zu selten gezogen. Im Positionsangriff war Pfarrkirchen den Altöttingern überlegen, was sich in einem zwischenzeitlichen 9:12-Vorsprung äußerte. Bis zur Pause wurde das Spiel der Wallfahrtsstädter immer kopfloser, viele technische Fehler und die mangelnde Entschlossenheit in der Defensive führten dazu, dass man verdient mit einem 12:16-Rückstand in die Pause ging.

Nachdem TVA-Trainer Böhner in der Halbzeit deutliche Worte finden musste, schalteten seine Männer nach dem Seitenwechsel einen Gang hoch. Vor allem die zweite Welle wurde konsequent genutzt und der Rückstand schmolz dadurch kontinuierlich. Auch TM Dominik Malz, der inzwischen in die Partie gekommen war, zeigte eine starke Leistung zwischen den Pfosten und verhalf seiner Mannschaft so 7:3-Lauf zum Stand von 19:20. Auch die offensive 4:2-Manndeckung zeigte ihre Wirkung und zwang die Gäste zu Fehlern. Davon profitierten vor allem die Außenspieler Martin Taubeneder und Patrick Malz, die zusammen 16 Mal erfolgreich waren. Bei Pfarrkirchen schwanden durch die dünne Personaldecke und das Tempospiel der Altöttinger sichtlich die Kräfte. Altötting drehte das Spiel, beim Stand von 28:24 zehn Minuten vor Ende stand die Partie kurz vor der Vorentscheidung. Die TuS Pfarrkirchen kann sich nach einer couragierten Leistung somit am Schluss nicht belohnen, dem TVA gelingt nach einer erneut minimalistisch, dürftigen Vorstellung dank der zweiten Halbzeit am Schluss der 31:27-Erfolg.

Für den TV Altötting wird es jetzt ungemütlich. Gleich viermal hintereinander müssen die Wallfahrtsstädter auswärts ran: Auftakt ist am Sonntag die Reise zur viertplatzierten TG Landshut II. Das Spiel beginnt dort um 16:00 Uhr.

Es spielten: TW Dominik Malz, TW Stephan Weindl, TW Jan Lübbe, Spielertrainer Markus Böhner, Patrick Malz (10 Tore/davon 2 Siebenmeter), Martin Taubeneder (6), David Lehnard (5), Thomas Ecker (3), Tobias Huber AÖ, Simon Antwerpen, Stefan Baaken (je 2), Tobias Huber Garching (1), Michael Oberauer, Stefan Kistler

-stb

 

28. Februar 2017
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Damen: keine Chance beim Ersten

Altöttings Handballdamen verlieren 18:27 bei Dachau II

Ohne Cheftrainerin Kerstin Hofer und Topschützin Eszter Gäbor (beide privat verhindert) gab’s für den TV Altötting in der Handball-Bezirksoberliga Altbayern der Damen nichts zu holen. Beim Tabellenführer ASV Dachau II unterlag der Aufsteiger klar mit 18:27.

Paul Filipek, der das TVA-Team erstmals alleinverantwortlich betreute, versuchte den Spielerinnen in der Kabine noch den Druck zu nehmen: „Dachau will aufsteigen, nicht wir“, so der neue Co-Trainer. Anders als im Spiel zuvor fand Altötting in der Defensive gut in die Begegnung, vorne aber mangelte es wieder einmal im Abschluss. Ganz fehlerfrei blieb die Abwehr gegen die Spitzenmannschaft freilich nicht und so zog die Dachauer Bayernliga-Reserve mit einem 5:0-Lauf auf 9:3 davon. Dann schien der TVA jedoch aufzuwachen und kam durch Tore von Sabine Schmid und Eva Taubeneder (2) auf 6:9 heran. Bis zur Halbzeitpause setzten sich die Gastgeberinnen allerdings wieder auf sechs Treffer ab. Dass es aus Altöttinger Sicht „nur“ 9:15 stand, war der gut aufgelegten Torfrau Stefanie Klaffke zu verdanken, die durch ihre Paraden Schlimmeres verhinderte.

In den ersten Minuten der zweiten Spielhälfte wurde die Vorgabe von Paul Filipek, Dachau mit einer sicheren Defensive nicht zum Abschluss kommen zu lassen, gut umgesetzt: Mehrmals hintereinander pfiffen die Schiedsrichter Zeitspiel gegen den ASV. Im Angriff konnten die TVA-Damen nun durch schnelles Spiel häufiger Würfe ansetzen. Dank zunehmender Treffsicherheit und einer weiter stabilen Abwehr verkürzte Altötting in dieser Phase bis auf 15:17.

Letztlich war dieser Zwischenspurt aber doch nur ein kurzes Aufblitzen des eigenen Potenzials und reichte nicht aus, um den Sieg der Dachauerinnen ernsthaft in Gefahr zu bringen. Zum Ende hin häuften sich beim TVA wieder technische Fehler und so fiel der Sieg der Einheimischen mit neun Toren noch standesgemäß aus. Trotz dieser deutlichen Abfuhr war bei Paul Filipek nach der Schlusssirene keine Traurigkeit festzustellen. „Wir haben zum Schluss alles auf eine Karte gesetzt, deswegen ist die Niederlage eindeutig zu hoch ausgefallen“, urteilte der Altöttinger Coach und fand: „Phasenweise haben wir sehr gut mitgehalten, nur die hohe Fehlerquote hat ein besseres Ergebnis verhindert.“ Dass man sich auch vor den Topteams der Bezirksoberliga nicht zu verstecken brauche, habe im Übrigen der 26:25-Erfolg gegen den Tabellendritten HSG Schwab/kirchen gezeigt. Mit nun 14:12 Punkten ist der TVA Sechster.

Am nächsten Sonntag um 12:15 Uhr folgt gegen Schlusslicht TV Landau (3:23) eine vermeintlich leichte Aufgabe. Da ist auf jeden Fall ein Sieg Pflicht.

Tore für Altötting: Sabine Schmid (5/davon 3 Siebenmeter), Manuela Mühlthaler, Eva Taubeneder (je 3), Lisa Hofer (2), Rebecca Kärst, Gudrun Zimmerer, Melanie Cleß, Stephanie Spinner und Sarah Greilinger (je 1).

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